1923 – 2023. Veranstaltungen und Materialien zu 100 Jahren Marxistischer Arbeitswoche


Die Marxistische Arbeitswoche war ein Treffen von Marxist_innen und Kommunist_innen, die sich Pfingten 1923 in Geraberg bei Ilmenau trafen, um die zu diskutieren, wie eine kritische Theorie der Gesellschaft aussehen könnte. Angesichts der Welle revolutionärer Erhebungen von 1917 bis 1923 in Europa, aber auch der zunehmenden Verringerung der Möglichkeit, Theorie frei innerhalb der kommunistischen Partei zu diskutieren, trafen sich die Anwesenden – unter ihnen Fukumoto Kazou, Karl Korsch, Georg Lukács, Friedrich Pollock und Richard Sorge – und diskutierten die gerade erschienenen Schriften Lukács und Korschs. Eine praktische Folge dieser Diskussion war die Gründung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung.

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